FOTO @ Athen
| START | NEWS | FOTO @ ... | 2017-07-07 |
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Dreh- und Angelpunkt für die dOCUMENTA 14 als Ableger in Athen ist das EMST (Nationales Museum für zeitgenoessische Kunst). Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte: Die alte Fix-Brauerei an der Syngrou Avenue wurde abgerissen und 1965 durch einen Neubau ersetzt, welcher ein Frühwerk von Takis Zenetos ist, einem ‚Enfant terrible‘ der griechischen Architektur.
Hier wird im Erdgeschoß der kanadische Künstler Beau Dick (1955-2017) mit seiner der Serie „Undersea Kingdom“ zelebriert, die in Kassel recht verloren wirkt.
Auch anders als in Kassel die „Quipu Womb“ (The Story of the Red Thread) von Cecilia Vicuña". In Kassel trotz des größeren Raumes weniger Stränge, dort verloren, hier zu voluminös.
Nach dem Konkurs des Betreibers „Fix-Bier“ 1983 stand das Gebäude bis 1994 leer, dann wurde es verkauft an den U-Bahn-Betreiber Attiko Metro.
Von der Dachterrasse hat man einen Blick auf die Akropolis. Hier prangte der Spruch in der Typographie der Documenta ”Welcome and enjoy the ruins“. Gehörte das zu der Protestaktion der Athener Kunstakademie, die so gar nicht der Aussrichtung der d14 in Athen einverstanden war?
Den Totalabriss der ehemaligen Fix-Brauerei verhindeten zahlreiche Denkmalschützer und Fans des Architekten. Aus den restlichen 40% des Komplexes wurde 2003 das Museum für moderne Kunst gestiftet, 2007-13 saniert, 2014 geschlossen.
Es gebührt der d14, dass sie dieses Gebäude (EMST) für 100 Tage wieder zugänglich gemacht hat ...
Im Odeion, dem Musikkonservatorium, nehme ich an einem ”Walk“", „Spaziergang“ teil. Es ist nicht der übliche Rundgang mit „und hier sehen Sie, und dort ...“, sondern die Teilnehmer aus 5 Nationen sollen in Interaktion treten und die Exponate nur als Trigger nehmen.
Hier die Werkstatt von Daniel Knorr. Wer das Buch hier kauft, unterhält die Raucherzeugung auf dem Zwehrenturm des Fridericianum ...
Auch anders gestaltet:
In der Neuen Galerie in Kassel wird die Installation über den langen Gang wie ein Hindernis Parcours, hier eher wie ein Irrgarten ...
Im „Parlament der Körper“ treffen sich Künstler, Wissenschaftler, Aktivisten zu „34 Freiheitsübungen“, Diskussionen, Tanz, Performances.
Bei dieser Veranstaltung kommt es zu einer Vermischung von Kreativwirtschaft und Kunst, was immer bisher fein säuberlich getrennt wird ...
Eine Art Provokation von Adam Szymczyk, der Kurator der 14. Ausgabe der wichtigsten internationalen Ausstellung zeitgenössischer Kunst?
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